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| Rezensionen | Album Credits |
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| 1.
Modern Times Skaith/Jones
3:45 |
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Die USA Ende der 4Oer und Anfang der 5Oer Jahre: der Zeit
des Kalten Krieges und des Antikommunismus: Schnell war vergessen,
doß "der große Bär" Josef ("Uncle Joe") Stalin gemeinsam mit
den Amerikanern Hitler besiegt hatte. Jetzt wurde zur Hatz
auf Linke und Liberale geblasen. Die Behörden nahmen die Schauspieler,
Regisseure und Drehbuch-autoren in Tinsel Town (umgangssprachlich
für: Hollywood) ins Visier. Sie suchten nach Doppeldeutigkeiten,und
die Fetzen flogen: Viele Künstler wurden von Joseph McCarthy
('Macky' "Big Mac"), dem Vorsitzenden des "Komitees für unamerikanische
Aktivitäten", in die Mangel genommen.Charlie Chaplin ("Modern
Times" ist einer seiner Filme) gehörte zu denen, die sich
auf den fünften Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung
beriefen: Er verweigerte die Aus-sage, da er sich dadurch
belasten könne (und wanderte aus). Die Zuschauer, die früher
Schlange gestanden hatten, um Leinwandstars wie Jackie Coogan
zu bewundern. sahen sich nun die Wochenschauen an, in denen
deren Mythos demon-tiert wurde. Das Stück beginnt mit Originalausschnitten
aus den Sitzungen des Komitees. Der Vor-sitzende ruft zur
Ordnung und nimmt eine Vereidigung vor. Ein Beschuldigter
sagt: "Seit einer Woche verleumden Sie mich gegen-über der
amerikanischen Öffentlichkeit und weigern sich, mich eine
Erklärung über meine Rechte als amerikanischer Bürger abgeben
zu lassen".
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2.
No Ordinary Return Skaith/Jones
3:35 |
Ein junger Mann sitzt
am Straßenrand und hofft, daß ein Streifenwagen vorbeifährt.
Auf seine teure Burberry-Jacke, die er als Fußballfan einfach
anhaben muß, fließt Blut. Er hätte einen der Sonderzüge für
Auswärts-spiele nehmen sollen. Aber in diesen "football specials"
fahren Polizisten mit. Die Fans, die auf Randale aus sind, nehmen
daher lie-ber den 'ordinary return', den normalen Zug. Vor dem
Spiel vertreiben sie sich die Zeit gerne damit, teure Autos
zu stehlen und in Brand zu setzen, wenn der Tank leer ist. Ein
Sitzplatz auf der Tribüne ist für sie ein Statussymbol. Der
junge Mann in der modischen Freizeit-kleidung liegt nun do und
wartet vergeblich auf seine Rettung. Denn in dieser Gegend patroulliert
die Polizei nicht. No ordinary return - keine normale Rückfahrt.
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3.
Radio Africa Skaith/Jones/Keefe
3:53 |
Nur schlechte Nachrichten
in Radio Africa. In Südafrika regiert immer noch das Monster
Apartheid. Die Länder im Westen beklagen sich über die Entwicklungshilfe.
Beim Handel mit den Industrienationen werden sie be-nachteiligt:
Sie tauschen billige Rohstoffe gegen teure Fertigprodukte. Beim
Krieg im Ogaden 1977/78 unterstützte Moskau zunächst die sozialistische
Regierung von Somalia, lieferte aber dann Waffen an die a äthiopische
Diktatur. Für Mozambique und Simbabwe gibt es Hoffnung: Dort
regieren die Frelimo und Robert Mugabe. Aber Tansania mußte
bereits den Fortschritt stoppen - die Ölimporte verschlangen
zu-viele Devisen. "WechseIkurs", "Rezession", "Kredite" "Zinsen",-
oil die Fachausdrücke bedeuten nur eines: Es wird immer schwerer.
Die Unabhängigkeit wird teuer erkauft, wenn das Geld von weißen
Händen kontrolliert wird.
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4.
Toulouse Skaith/Jones
4:20 |
Es ist ein weiter
Weg von den Basaren in Nordafrika, in denen Lederwaren und Berber-teppiche
verkauft werden, zu den Auto-fabriken, in denen jede Bewegung
in Zeit-einheiten gemessen wird. Viel verdient man nicht dabei,
und die Arbeit hinterläßt keine sichtbaren Narben. Man gibt
dir den Eindruck, Frankreich sei wie auf den Bildern von Monet
und Braque. Aber die Farben der Maler werden hier nicht benutzt.
Jeder Filter, den du einbaust, hinter-läßt bei dir einen unsichtbaren
Riß. Du bist den ganzen Weg noch Toulouse gekommen, um zu verlieren
(Wortspiel: Toulouse / to lose). Er stempelt seine Karte gleich
nach dir, ihr nehmt beide eure Werkzeuge in die Hand, und er
denkt, er sei anders, wegen seiner Hautfarbe, denn die ist sichtbar.
Mit der O.A.S., der französischen Söldner-truppe im Algerienkrieg,
host du es schon zu tun gehabt, ebenso mit dem kommunistischen
Gewerkschaftsbund C.G.T. Wenn C. N. C. (computergesteuerte Roboter)
eingeführt wird, verliert jeder seine Arbeit.
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| 5.
America For Beginners Skaith/Jones
5:16 |
Was
macht das Weiße Haus weiß? Ist es Kreide? Nebel? Oder Angst?
Bleiben sie die halbe Nacht auf und schicken jemanden Bier holen?
Muß Bonzo jetzt ins Bett? (In der Filmkomödie "Bedtime for Bonzo"
von 1951 spielt Ronald Reagan neben dem Schimpansen Bonzo die
Hauptrolle.) Sind es geschmacksfreie Fertigmahlzeiten für den
Abend vor der Glotze? - Amerika für Anfänger. Sogar die "Swinger"
der freizügigen 6Oer Jahre schwenken politisch nach rechts.
Zur besten Sendezeit erscheint die Bürgerwehr auf dem Bildschirm
in Sendungen über den "gerechten Kampf". Der Tag beginnt mit
einem dreifachen "K" (Ku-Klux-Klan). Für die Sünder gibt
es keine gesponserten Fernsehprogromme. Stattdessen wird der
elektrische Stuhl wieder eingeführt. Am Abend trägst du maßgeschneiderte
Jeans und eng geschnittene Satinhemden. Aber paß auf: lm Central
Park und in Uptown Manhattan lauert Gefahr. Sieh zu, duß du
vorne dabeibleibst, nur für Gewinner haben sie Zeit übrig. Das
Sternenbanner weht überall. Männer in schwarzen Anzügen fahren
in unauffälligen Autos. In Dritte-Welt-Kneipen schlürfen sie
einen Whiskey. Sie sitzen am Rande des Abgrunds.
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| 6.
Eddie Skaith/Jones/Keefe
3:08 |
| Zwischen den Waggons
eines vorbeifahren-den Zuges sehe ich, wie das Wasser des Sees
sich kräuselt. Bei mir zu Hause sitzt Eddie, er ist verrückt
geworden. In der Ferne hörte er das Meeresrauschen. Es klang
wie das Knistern beim CB-Funk. Eddie hatte einen Knacks abbekommen,
und als sie ihn gefunden hatten, machten sie ihn völlig kaputt.
Jetzt ist er in Gedanken immer noch auf dem Schlachtfeld von
Goose Green und wartet bis spät in die Nacht, daß die Hubschrauber
ihn abholen. "Freuet euch !" sagte Margaret Thatcher, als die
Nachricht vom Sieg auf den Falklands kam. Bei der Rückkehr der
Soldaten wimmelt es im Hafen vor Zeitungsleuten. Kleine Boote
schaukeln auf und ab, wie 1940 vor Dünkirchen, als die geschlagene
britische Armee von einer riesigen Menge von Zivilschiffen aufgelesen
und gerettet wurde. Mit dem Zug geht 's weiter zum großen Empfang,
und einer ruft: "Gut gemacht, Eddie!" Wir könnten auf dem Rummelplatz
am See endlos Riesenrad fahren, wir wüßten immer noch nicht,
was Eddie fühlt.
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| 7.
No Rope As Long As Time Skaith
4:28 |
| Ein alter Afrikaaner,
ein Nachfahre der Holländer, die das Land kolonialisierten,
sitzt auf seinem Bauernhof und schwört, daßalles beim alten
bleiben wird. Die Landsleute seines schwarzen Dieners leben
in den Townships, den schwarzen Ghettos von Ballungszentren
wie Kapstadt oder Johannesburg, oder in den Homelands, pseudo-unabhängigen
Vasallenstaaten, die als Reservoires von billigen Arbeitskräften
dienen. Um in den Townships leben zu können,brauchen sie eine
Aufenthaltsgenehmigung. so schreiben es die "pass laws" vor.
Nelson Mandela, Führer der Befreiungsbewegung ANC (African National
Congress), sitzt seit über 20 Jahren im Gefängnis. Der Studentenführer
Steve Biko wurde 1977 festgenommen und von der Polizei ermordet.
1960 endete ein gewaltloser Protest gegen die Poßgesetze in
Sharpeville in einem Massaker, bei dem 67 Schwarze getötet wurden.
Als 1976 Afrikaans als Unterrichts-sprache eingeführt werden
sollte, entfachten die Schüler in Soweto einen Aufstand, der
sich zu einem Massenstreik ausweitete. 1983 räumte Regierungschef
Pieter Botho den Schwarzen und den Indern mehr politi-sche Rechte
ein, von einer grundsätzlichen Reform konnte jedoch keine Rede
sein.
"No Rope As Long As Time"....wurde
geschrieben, nachdem ich die Biographie von einem der Gründer
der südafrikanischen kommunistischen Partei gelesen habe.
Ein Weisser, ich kann mich im Moment nicht an seinen Namen
oder an den des Buches erinnern. Es tut mir leid, so ungeneu
zu sein, aber es war ja schon vor 17 Jahren! Die Phrase: "No
rope as long as time.", war ein Sprichwort von schwarzen Südafrikaner,
mit der Einstellung, dass keine Art Unterdrückung ihnen die
zukünftige Freiheit verhindern könne. Musikalisch ist der
Song von Bruce Springsteen inspiriert. Nachdem ich zu jener
Zeit so viel mit Keyboards komponiert hatte (öfters mit Pop-artigen
Riffs, wie auf "Seaport September", "No Ordinary
Return", "Modern Times", "America for
Beginners", "Eddie", "Truth About John"...)
hörte ich einmal Springsteen und dachte: "Mensch! Warum probiere
ich nicht einfach wieder einmal Gitarre zu spielen?" Eigentlich
hört man die akustische Gitarre kaum im fertigen Song, aber
so hat es angefangen. Steve Skaith
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| 8.
Seaport September Skaith/Jones
3:18 |
| Ein Seemann sitzt
auf dem nassen Asphalt, für eine Taxe reicht es nicht. In einer
Bar hat sich letzte Nacht jemand an seiner Schulter ausgeweint
und ihm dabei die Taschen geleert. Glotz den Mann in dem weißen
Tropenanzug nicht so an! Er wischt sich den Schweiß von der
Stirn, aber dies ist keine Szene aus einem Film mit Peter Lorre.
Er hat es auf dich abge-sehen, und er meint es ernst. Er wird
dir beibringen, was das Wort "Angst" in "Gangster" bedeutet.
Manchmal vergißt du, wo du bist. Marseilie war gestern, heute
ist es Singapur. Du fragst jemanden, ob er einen besseren Job
weiß, aber du ziehst eine Niete. Du landest auf einem langsamen
Schiff nach China, und dein Kopf brummt. Bist du wirklich Seemann
geworden, um in dieser Scheiße zu landen?
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| 9.
New Millionaires
Jones/Jeffries 3:35 |
Die neuen Millionäre
sind die Arbeitslosen. Jeden Donnerstag lösen sie ihren Scheck
vorn Arbeitsamt ein, ober das Geld reicht vielleicht nicht einmal
bis zum nächsten Tag. Manchmal ist der Mond das einzige Dach
über dem Kopf (Wortspiel: quarter = Unter-kunft: quarter of
the moon = Viertelmond; 1 quarter = 25 cents). Wenn sich eine
neue Situation ergibt, bringt sie nur Unheil - wie für Arbogast,
den Privatdetektiv in Alfred Hitchcocks "Psycho". Er wird von
Anthony Perkins erstochen, als er die Treppe hinaufgeht. "Genieße
die Zeit der Muße!" Das muß ein Adliger gesagt haben. Wenn er
uns etwas von seinen Reichtümern abgäbe, würde sich das überzeugender
anhören.
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| 10.
Truth About John Skaith/Jones
4:00 |
Ein Zeilenschinder
sitzt an seinem ver-schmierten Tisch, ißt billige Bohnen aus
der Büchse und schreibt on der "Wahrheit über John Lennon".
Sein Auftraggeber ist eine überregionale Tageszeitung, seine
Quelle ein Starlet, das jetzt eine längst vergangene Bettaffaire
zu barer Münze macht. Aber sie kann das nicht allein zu Papier
bringen und braucht einen Ghostwriter, einen Billigschreiber,
der jetzt Lennon zum zweiten Mal tötet.
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| 11.
Cora
Skaith/Jones 2:58 |
| Der
eisige Wind weht Cora ins Gesicht, seit 60 Jahren oder länger.
Als sie jung war, arbeitete sie als Dienstmädchen in der reichen
Grafschaft Surrey südlich von London. Dann zog sie zurück in
den Norden, um einen Bergarbeiter zu heiraten. Der Generalstreik
von 1926 war nach kurzer Zeit gebrochen, nur die Bergarbeiter
machten weiter. Well die Arbeitgeber ihnen die kohleration gestrichen
hatten, die ihnen zustand, gruben sie, um im Winter nicht zu
frieren, in den Hügeln selber nach Kohle. Wie auch beim letzten
Streik 1984/85 standen Cora und die anderen Methodisten-schwestern
den Bergarbeitern damals zur Seite. Aber jetzt sind sie geringer
an der Zahl, und die Lieder aus dem Gesangbuch klingen nicht
mehr wie früher, wenn nur wenige sie singen.
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| 12.
Modern Times - 12" Version Skaith/Jones |
Damals
war ich nicht glücklich mit dieser Version, obwohl ich
jetzt eine heimliche Vorliebe dafür habe. Grundsätzlich
waren wir ein Opfer des Wechsels zu Arista. Rockin' Horse waren
zu klein und unerfahren um 'Radio Africa' und 'Modern Times'
zu einem Hit zu machen, aber Arista waren so konservativ. 'Modern
Times' war der 'rockigste' Track auf dem Album, so das wir das
ganze Video- und Remix Programm damit machten, und der Track
war dem wirklich nicht gewachsen. Ich denke, das wahre Problem
ist, das der Latin Quarter Sound nicht durch einen Song bestimmt
wird - er wirkt nur, wenn man alles insgesamt hört - die
drei Sänger, die sehr unterschiedlichen Stile und die Texte.
Im Grunde haben das nur eine Handvoll Leute kapiert, darum haben
wir bis heute so loyale Fans, und die meisten anderen Leute
kapierten es überhaupt nicht. Daher gibt es nichts, was
ein 12" Remix zu Latin Quarter beitragen kann, außer
einem irreführendem Eindruck ....
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| 13.
Thin White Duke Skaith/Jones |
Obwohl
ich mich ziemlich gut daran erinnere, wie ich diesen Text schrieb
(mehr als bei vielen anderen), fällt es mir doch sehr schwer
zu beschreiben warum ich diesen Song schrieb, oder was die Absicht
war. Ich saß an meinem Schreibtisch um eine andere Arbeit
zu beginnen und sagte zu mir "genau, laß uns diese
Argumente einzeln betrachten" - und so hatte ich sofort
die nächste Zeile (weil es wirklich über mich war)
und hörte mit der Arbeit auf (oder begann sie erst gar
nicht) und schrieb stattdessen `Thin White Duke´. Teilweise
war der Text eine Botschaft an mich selbst. Ich verstand niemals,
warum Bowie so hoch eingeschätzt wurde und dann löste
der Song 'Scary Monsters' irgendwie die Erkenntnis aus, das
hier ein großer Pop-Songwriter war (der auch sehr narzißtisch
ist und an einem Londoner Bahnhof salutierte wie ein Nazi).
Sogar nachdem ich realisierte, wie talentiert er war, hatte
ich noch gemischte Gefühle bei ihm - und der Song spiegelt
einige dieser Widersprüche wider....
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| 14.
This Side Of Midnight Skaith/Jones |
Kein
großartiger Song. Er entstand durch das oftmals demoralisierende,
immer herausfordernde Geschäft des 'Stimmen werbens' -
im Grunde das Klopfen an die Haustüren während der
Wahlen und den Versuch, die Leute dazu zu überreden, für
deinen Kanditaten zu stimmen. Ich tat das verdammt oft zwischen
1977 und 1987 und der Text ist nur dazu da, die Frustration
heraus zu lassen.
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| 15.
Sandinista Skaith/Jones |
Die Sandinistas
waren sehr inspirierend - sie schienen entschlossen zu sein,
die Fehler zu vermeiden, die viele progressive Bewegungen zuvor
gemacht haben (z.B. bin ich immer noch entsetzt darüber,
das so viele Leute des linken Flügels nach Kuba strömen,
um eine Art 'politisch korrekten'Urlaub zu machen - nur weil
es der letzte der 'revolutionären' Staaten ist, der das
Ein-Parteien-System nicht noch attraktiver macht. Vielleicht
hätte sich Ortega ein Beispiel an Fidel nehmen sollen,
oder auch Stalin, aber stattdessen versuchten sie die Demokratie
'zu liefern'. Aber wenn die Leute einmal müde, schlecht
ernährt und nervös sind, dann können sie ihre
Entschlossenheit verlieren - so wie viele Nikaraguaner. Wer
kann ihnen dafür die Schuld geben? Die Niederlage der Sandinisten
ist immer noch von großer politisch-historischer Bedeutung.
Was machen wir eigentlich, um dem Kapitalismus gegenüber
zu treten, ihn zu besiegen und durch ein System zu ersetzen,
welches das erzeugte Vermögen gerecht verteilt? Welches
das Leben auf die Art und Weise organisiert, das man den Einzelnen
schätzt, Unterschiede respektiert, Kreativität fördert,
Gewalt abschreckt usw.? Aber beginnt dieses im'hier und jetzt'
und entwickelt sich in der Zukunft, indem man Herzen und Verstand
gewinnt für neue Arten des Daseins (während die Bush
- Rumsfelt - Amerika Kommandos weiter andauern und überleben)?
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| 16.
Voices Inside Skaith/Jones |
Ich habe
schon wieder eine lebhafte Erinnerung daran. Ich kaufte damals
alle von Tom Waits's Alben und ich liebte dieses laue Gefühl,
das er durch seine Songs um sich herum beschwört. Es war
ein trister Morgen und ich blickte so durch das Zimmer und da
kam mir die Idee zu diesem Song. Ich denke, es ist eine von
Steve's besten Kompositionen, aber dennoch schaffte es der Song
nicht ins Live-Set und auch nicht über eine B-Seite hinaus.
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| Rezensionen |
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Er (Mike Jones) hat auch eine Hand fuer diese es auf den Punkt
bringenden Einzeiler fuer die ein Costello oder ein Difford so regelmaessig
gelobt werden. (NME)
Es gibt jede Menge in Ohr gehender Melodien (The Hit)
Man muss einer englischen Synthesizer-Band, die sich die Muehe
macht gewichtige Songs ueber gewichtige Themen zu schreiben, schon
Respekt entgegen bringen. (Playboy)
Die Texte sind durchweg brillant (RM)
Diese Art von Songs würden New Internationalist Leser
(und Redakteure) schreiben, wenn sie die Chance und das Können
dazu hätten. (New Internationalist)
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| Album
Credits |
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Latin Quarter
Carol
Douet (vocals, percussion)
Yona Dunsford (vocals, piano)
Greg Harewood (bass)
Steve Jeffries (keyboards, vocal)
Mike Jones (lyrics)
Steve Skaith (vocals, guitar)
Richard Stevens (drums, percussion)
Richard Wright (guitar, vocals)
Zusätzliche Musiker
Steve
Gregory (sax)
Martin Ditcham (percussion)
Steve Greetham (bass on "Radio Africa")
Produktion Gutschriften
Produced
and Mixed by Pete Hammond & Latin Quarter
Außer: "Radio Africa" - Produced by Nigel Gray
Gestaltungsarbeit
Cover
painting James Swinson - Design Zero One
19.
August 2002 - Cherry
Red CDMRED 216
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