|
|
| 1.
Swimming Against The Stream Skaith/Jones
4:27 |
|
GEGEN DEN STROM SCHWIMMEN
Die in den USA in den 50er Jahren entstandene Bürgerrechtsbewegung
kämpfte für die ökonomische und politische Gleichberechtigung
der Schwarzen vor allem in den Südstaaten. Dort war die Diskriminierung
legalisiert und institutionalisiert. Dies änderte sich in
den 60er Jahren. Der Kongreß, das gesetzgebende Organ der
Vereinigten Staaten, verabschiedete Gesetze, die die formelle
Diskriminierung unterbanden. Aber faktisch bestand sie fort.
Die Reformen, die die Schwarzen durchgesetzt hatten, wurden
in den 70er Jahren untergraben und, besonders unter der Regierung
Ronald Reagans, weitgehend rückgängig gemacht. Heute sind
Schwarze ökonomisch und sozial stärker benachteiligt als vor
25 Jahren. Früher ernteten sie (in den Südstaaten) Baumwolle,
heute müssen sie arbeiten, um ihre Essenmarken (eine Form
von Sozialhilfe) zu bekommen.
Den Höhepunkt der Bürgerrechtsbewegung bildete der Marsch
auf Washington am 28. August 1963, die mit 250.000 Teilnehmern
bis dahin größte Demonstration des Landes. Auf ihr hielt der
Führer der Bewegung, Martin Luther King, die Rede mit der
berühmten Passage „I have a dream ..."
Zu den Aktionen der Bewegung zählten die „freedom rides".
Um die Diskriminierung in Bussen und Busbahnhöfen demonstrativ
zu durchbrechen, fuhren 1961 Schwarze und weiße (zumeist aus
dem Norden) gemeinsam in einem Greyhound von Washington nach
New Orleans. Die Übergriffe von Gegnern der Gleichberechtigung
kulminierten in Montgomery im Bundesstaat Alabama, wo nur
die von der Bundesregierung entsandte Nationalgarde die „freedom
riders" vor dem gewalttätigen Mob schützen konnte.
In Selma, ebenfalls in Alabama, wurde im März 1965 eine schwarze
Teilnehmerin einer Demonstration von drei Mitgliedern des
rechtsradikalen Ku-Klux-Klan ermordet. In Howard's Beach im
Bundesstaat New York hatte 1987 eine Gruppe junger Schwarzer
eine Autopanne. Eine Gang weißer Jugendlicher jagte einen
der Insassen auf die belebte Straße, wo er von einem Auto
erfaßt und getötet wurde. Der Vorfall wurde als Beweis dafür
betrachtet, daß der Rassismus auch im Norden nach wie vor
weit verbreitet ist.
train: Symbol für den Weg in die Freiheit glory
halleluja: in vielen schwarzen Liedern eine Phrase, die
nicht nur die Hoffnung auf die Erlösung (im Himmel) ausdrückt,
sondern auch die Befreiung auf Erden; unter anderem in dem
Lied „The Battle Hymn Of The Republic", auch bekannt als „John
Brown's Body" ... where the rainbow ends: 1. Bezug
zu dem Sprichwort „at the end of the rainbow you find gold",
durch die Schwarzen umgewandelt zu „... you find equality"
2. Anspielung auf die „Rainbow Alliance" in der Jesse Jackson,
der populärste schwarze Politiker der 80er Jahre, die benachteiligten
Minderheiten zu organisieren versuchte. Jackson unternahm
mehrere Anläufe , als Vizepräsidentschaftskandidat der Demokratischen
Partei nominiert zu werden, scheiterte aber jedesmal. South
Side, West Side: schwarze Ghettos in Chicago townships:
schwarze Ghettos in den Industriestädten Südafrikas
|
2.
Blameless Skaith/Jones
3.35 |
Schuldlos
Ein Lied über Judy Garland (1922-1969), mit bürgerlichem Namen
Frances Gumm, ein Hollywoodstar, der auch im Erwachsenenalter
nur mit Kinderrollen Erfolg hatte. Einmal in dieses Image gezwängt,
konnte Judy Garland es nicht mehr loswerden und ging daran zugrunde.
Ihre berühmteste Rolle war die des Mädchens in "The Wizard of
Oz" (1939, Regie: Victor Fleming). Es wird von einem Wirbelwind
in ein Traumland getragen, wo ihm allerlei wundersame Dinge
widerfahren. Als es dort ankommt, sagt es: "We're not in Kansas
anymore". In dem Film werden nur gemalte Kulissen verwendet,
die von hinten angestrahlt werden, wenn Tageslicht simuliert
werden soll.
To be born in the trunk: Redewendung für ein schauspielerisches
Naturtalent. Who put the grease in your paint: Wer hat
die unangenehme Substanz in die Schminke gemischt? = Wer ist
für deinen Niedergang verantwortlich? In der Garderobe wird
an der Tür des Hauptdarstellers ein Stern befestigt. War Judy
Garlands Ruhm so kurzlebig, das der Stern bei ihr nur angeheftet
wurde? What's this long, long lane...: Anspielung auf
das Sprichwort It's a long lane that has a turn, etwa: Es ist
noch lange hin, aber die Dinge werden sich zum besseren wenden.
Principal boy: die Hauptrolle in englischen Pantomime-Stücken,
wird immer von einem Mädchen gespielt. Bezug hier: Judy Garland
mußte immer die gleiche Rolle spielen. Ed Sullivan Show:
populärste Unterhaltungssendung des US-Fernsehens in den
50er Jahren, damals noch in schwarz-weiß Over your shoulder...:
Anspielung auf "Over my shoulder" (...went one care), das berühmteste
Lied von Jessie Matthews, einem berühmten englischen Filmstar,
dessen Karriere zu Beginn des zweiten Weltkriegs abrupt zu Ende
ging. Over and out: Ausdruck aus der Funkersprache, der
das Ende des Dialogs signalisiert.
|
3.
Wounded In Action Jones
4.14 |
MGM: eines
der großen Hollywood-Studios. The host swooped from Rebecca:
nicht übersetzbare Anspielung auf den Romantitel „The Host Of
Rebecca" Extra clauses: beide waren Mitglieder der Labour
Party. Hier ist gemeint: er hätte früher herausfinden sollen,
nach welchen Regeln sie lebt. The Last Post: von einer
Trompete gespielte Melodie auf einem Soldatenbegräbnis.
|
4.
Model Son
Skaith/Jones
4:10 |
|
Ein Lied über eine Vater-Sohn Beziehung. Der Vater, im Sternzeichen
des Skorpions geboren, war Seemann
Captain Kidd, Captain Blood: legendäre Piraten Tramp:
Transportschiff, das ohne feste Route und festen Fahrplan
den Heimathafen verläßt Jacksonville: Stadt in Florida.
Reef, hitch: zwei Segelknoten; reef (auch): (schwer
umschiffbares) Riff hitch (auch): umgangssprachlich für Problem.
By grace: wie in: by the grace of God: von Gottes Gnaden
|
| 5.
After Maralinga Skaith/Jones/Waerea
5:32 |
|
In Maralinga in Australien führte die britische Regierung
in den 50er Jahren Atombombenversuche durch. Die Schutzmaßnahmen
für die beteiligten Soldaten und die Bevölkerung (in diesem
Teil des Landes vor allem Aborigines, australische Ureinwohner)
war auf groteske Weise unzureichend. 130 Fälle von schweren
Gesundheitsschäden bei britischen Soldaten sind aktenkundig.
Das Lied wurde geschrieben, bevor die Regierung sich bereit
erklärte, ihnen eine Entschädigung zu zahlen. In der Sprache
der Aborigines bedeutet Maralinga: „Donner". Am Ende des Stückes
wird ein Didgeridoo eingesetzt, ein Blasinstrument der Aborigines.
The Crown's affairs: der Zuständigkeitsbereich der
britischen Krone Out-back: Adjective für die dünn besiedelten
Gebiete Australiens, vor allem im Inneren des Landes, wo überwiegend
Aborigines leben Song-men: Sänger der Aborigines, die
in ihren Liedern die Geschichte ihres Volkes bewahren und
weitergeben Half-life: Halbwertzeit; Zeit, in der radioaktives
Material zur Hälfte zerfällt (ungenau ausgedrückt: in der
die Stärke der radioaktiven Strahlung um die Hälfte abnimmt)
The time taken for radioactive emissions to halve. Down-under:
umgangssprachlicher englischer Ausdruck für Australien Colloquial
expression for Australia. The moving finger: Symbol
für das Schicksal, zum erstenmal verwandt in einem Roman von
Omar Khayam, einem angeblich arabischen Schriftsteller (der
sich aber als Europäer entpuppte); der Ausdruck ist in die
Umgangssprache eingegangen. Treasury: Ministerium,
das die Einnahmen und Ausgaben der britischen Regierung überwacht,
mit dem Bundesrechnungshof vergleichbar
|
| 6.
Dominion
Skaith/Jones 4:55 |
|
Des Menschen Reich
Aus Profitgier werden massenweise Tiere gejagt und abgeschlachtet.
Sie dienen als exotischer Gaumenkitzel, oder ihr Fell wird
zu einem exklusiven Modeartikel verarbeitet. Einige Arten,
wie der Lemur (eine seltene Affenart) oder das Rhinozeros,
sind von der Ausrottung bedroht. Die Abholzung der tropischen
Regenwälder engt den Lebensraum der Tiere, die der Jagd entkommen,
zudem drastisch ein. Schuld sind nicht die Jäger - sie brauchen
die Arbeit um zu überleben - , sondern die Händler und Endkonsumenten.
Wissenschaftliche Studien bleiben ohne praktische Konsequenz.
Ramadan: Fastenmonat im Islam; in dieser Zeit darf
ein Muslim tagsüber weder essen noch trinken, er kann daher
nicht hart arbeiten. Man's Dominion: Bezug zur Schöpfungsgeschichte
im 1.Buch Moses, Kapitel 1, Vers 28. Belem: Stadt in
Brasilien, wirtschaftliches Zentrum des Amazonasgebiets, dessen
Regenwälder systematisch abgeholzt werden. Cheetah:
Der indische Leopard, das schnellste Lebewesen zu Land. For
those who don't know: Bezug zu Oscar Wildes Definition
des Zynikers: "A man who knows the price of everything and
the value of nothing." Geelong: Australische Kleinstadt
bei Melbourne. Raise to the power ten: Um die Zahl
der Tiere, die der Jagd zum Opfer fallen, zu erhalten, muß
man die Zahl derer, die (tot oder lebendig) hier ankommen,
zehnmal mit sich selbst multiplizieren (die Rechnung ist nur
bildlich zu verstehen)
|
| 7.
Close This Account Skaith/Jones
3:19 |
BRING DIESE GESCHICHTE ZU
EINEM ENDE
Ein Lied über Porno-Videos. Die Gesichter der Kinder und
der Vietnamesinnen (stellvertretend für Asiatinnen), die in
den Videos. auftreten, scheinen auszudrücken, daß sie nicht
wissen, was da mit ihnen gemacht wird. In Amsterdam werden viele
Videos angeboten, in denen Tiere mit von der Partie sind.
|
| 8.
Something Isn't Happening
Skaith/Jones 3:35 |
|
DA PASSIERT ETWAS NICHT
Ein Lied über den Rechtsruck unter Reagan und Thatcher.
Nichts passiert, was sich ihm entgegenstellt.
Bible Belt: Bezeichnung für den Süden und Teile des
Mittleren Westens in den USA, wo, besonders in den letzten
Jahren, Konservatismus und Gottesgläubigkeit Hand in Hand
gehen. Weimar: kurz für Weimarer Republik, hier gemeint
als kurze demokratische Übergangsphase zwischen der Monarchie
und der Herrschaft des Faschismus
|
| 9.
Race Me Down Skaith/Jones
4:12 |
|
Bring Mich Schnell Hin
Felipe ist ein Mexikanischer Einwanderer in Los Angeles.
Seine Hoffnungen haben sich zerschlagen. Über den "Barrio",
das Latino-Ghetto, ist er nicht hinausgekommen. Dessen Bewohner
führen ein armseliges Leben: Die Schaufenster in den Strassen
sind zertrümmert, aber was in der Auslage zu sehen ist, kann
sich sowieso kaum einer leisten. Umsonst sind nur die Reklamesprüche.
Das Fleisch der Hamburger, die man dort kaufen kann, ist voller
Knorpelstücke, die man ausspucken muss. Trost bieten lediglich
billige Drogen. Felipes Bruder, der mit ihnen gedealt hat,
sitzt im Knast. Er konnte sein Geschäft nicht weiter betreiben,
weil er sich die Bestechungsgelder nicht leisten konnte. Felipe
zeigt einen neugierigen Weißen den "Barrio". Sie bleiben zu
lange zusammen, bis nach Sonnenuntergang. Da wird es, besonders
für einen Weißen, zu gefährlich in den Strassen. Es herrscht
faktisch Ausgangssperre. Nun sind die Beiden aufeinander angewiesen,
aber es verbindet sie nichts.
Dust of angels, angel dust: Droge, die Allmachtsgefühle
vermittelt; sie wurde ursprünglich als Beruhigungsmittel für
Tiere entwickelt. To crack in two (wörtlich): Auseinanderspalten;
Wortspiel mit der Droge Crack.
|
| 10.
It Makes My Heart Stop Speaking Skaith/Jones
3:54 |
|
Es Bringt Mein Herz Zum Schweigen
Ein skeptisches Lied über Latin Quarter selbst. Mit "Hymnen
für das Folk" wollte die Band dazu beitragen, dass eine gerechter
Welt entsteht. Aber ihre Lieder sind ohne Wirkung geblieben.
Von ihnen kann man sich keine Kleider und nichts zu essen
kaufen. Die gesellschaftliche Entwicklung ist eher in die
entgegengesetzte Richtung verlaufen: Egoismus und Geldgier
stehen immer mehr an erster Stelle, auch wenn das auf Kosten
anderer geht. Den Unterprivilegierten geht es dagegen genauso
schlecht wie früher. Ideale und Utopien sind nicht mehr gefragt.
Die Wahrheit ist komplizierter, als der Text eines politischen
Liedes sie darstellt. Aber man soll nicht verzweifeln, sondern
wählen: zwischen der Liebe der Macht und der Macht der Lieber.
Underclass: Soziologischer Begriff für die Bevölkerungsschichten,
die aus dem Produktionsprozess ausgeschlossen sind und als
Konsumenten keinen attraktiven Markt darstellen: Langzeitarbeitslose,
Sozialhilfeempfänger, Slumbewohner usw. Three little words:
Anspielung auf: "Three little words mean I love you."
|
| 11.
A Slow Waltz For Chile Skaith/Jones
3:58 |
|
Ein Lied über die Arbeit in Solidaritätskampagnen für den
Sozialismus unter Allende und dann (ab 1973) gegen die Diktatur
unter Pinochet in Chile.
„To consolidate we must advance" (etwa: Um stärker
zu werden, müssen wir die Revolution vorantreiben) war die
Parole der radikalen Linken vor dem Putsch im September 1973,
wohingegen die gemäßigte Linke für das Bündnis mit anderen
politischen Strömungen plädierte, das auch Allende anstrebte.
quick step: ein schneller Tanz (im Gegensatz zum langsamen
Walzer).
|
|
| Rezensionen
|
|
Latin Quarter's drittes Album zeigt sie auf gewohntem
aber willkommenen Gebiet. Großartig, fast alle Songs werden durch
die hervorragenden und kompromisslosen Texte von Mike Jones verstäkt,
obwohl Jones weder spielt noch singt (ausgenommen sein gelegentlicher
Begleitgesang). Steve Skaith ist das ideale Sprachrohr für Jones.
Seine einzigartige Stimme ist ernst, flehend und dennoch zurückhaltend.
Sie gibt den tiefempfundenen Texten von Jones ausgeprägte Leidenschaft
und Glauben. "Race Me Down (Felipe's Song)" hat eine schöne
Melodie inmitten eines Songs über Slums. "Dominion" handelt
vom sinnlosen Töten von Tieren. "Close This Account" erklärt
geduldig warum Pornographie falsch ist und Blameless zeigt
das wahre Amerika. Wenn das wie die Arbeit von modernen Dilettanten
und Dogmatikern klingt, dann denken sie nochmal genau nach, "Swimming
Against The Stream" klingt überhaupt nicht so. Es inspirierte.
John Aizlewood (aus Q Magazin)
Das ist das dritte und Beste Album einer Band
deren Aufstieg zur Reife dramatisch gewesen ist. Latin Quarter haben
ein Popalbum von gleichbleibend guter Qualität geschaffen.... Die
Produzenten David Kershenbaum und Paul McKenna gaben ihrem wunderbaren
Sound neuen Glanz und Vertrauen. "Swimming Against The Stream"
ist voll von leicht swingenden Melodien, unkonventionellen musikalischen
Ideen und herausfordernden textlichen Andeutungen. Steve Skaith's
klare, hohe Singstimme (in Hochform) konkurriert mit der ebenso
lieblichen Stimme von Yona Dunsford, in einigen wirklich ausgereiften
Poprefrains. Die Songs beschäftigen sich mit Ideen, einer Reihe
von Percussion Sounds, neuer Instrumentierung und Gastmusikern wie
z.B. David Lindlay...
Latin Quarter sind nicht nur mit einer neuen Eleganz zurückgekehrt,
sondern auch mit neuem Scharfsinn bei ihrem Sound und ihrem politischen
Engagement. Hinter der modernen Chart-Produktion lauern scharfsinnige
Protestsongs: "A Slow Waltz For Chile" trifft den Punkt
genau und ist überraschend bewegend. Der Titelsong kommentiert die
amerikanischen Grundrechte der freien Entfaltung der Persönlichkeit,
während "After Maralinga" die beste Nummer ist (eine fröhliche
Geschichte über Nukleartests im Pazifik), welche durch eine Einleitung
von Didgeridoo, Harmonica und widerhallenden Gitarren besticht.
Es ist verdammt gut. Anthony Denselow (The Sound)
Auch auf dem dritten Album weichen Steve Skaith
und Konsorten keinen Deut vom konsequenten Polit-Pfad ab und bleiben
sich auch musikalisch treu: Die poppigen Ohrwürmer haben genügend
Haken und Ösen, um sich dauerhaft im Ge- hörgang festzusetzen. Herausragend:
Saitengast David Lindley. © Audio
Das dritte Album der englischen Politpop-Gruppe
Latin Quarter ist den elf Mitarbeitern des "Dunne's Store" in Dublin
gewidmet, die sich weigerten, Waren aus Südafrika zu verkaufen,
und anschließend drei Jahre gegen ihre Entlassung angehen mußten.
Ihr Verhalten führte zu einem Einfuhrverbot der irischen Regierung
für Südafrikanische Landwirtschaftsgüter. Nach wie vor gehen Latin
Quarter mit ihren engagierten Texten gegen alle Popkonventionen
an, ohne dabei das kompositorische Niveau ihrer besten Songs wie
"Radio Africa" oder "New Millionaires" zu verlassen.
Hitparadenpotential besitzen etliche der elf neuen Titel, etwa die
angerock- ten Songs "Blameless" und "Race Me Down", auch die rhythmisch
sanft wiegen- den, perkussiv vorangetriebenen Kompositionen "Model
Son" und "Dominion". Die Gruppe, die den Texter Mike
Jones als Bandmitglied aufführt, ist inzwi- schen zum Quintett geschrumpft
(die Sängerin Carol Douet ist nicht mehr da- bei), so daß Steve
Skaith jetzt alle Stücke singt. Kompetente Unterstützung geben Perkussionist
Paulinho Da Costa und der superbe Saitenderwisch David Lindley.
David Kershenbaum (Joe Jackson, Tracy Chapman) und der Tontechniker
Paul McKenna Produzierten "Swimming Against The Stream".
Deutsche Textkom- mentare liegen der Platte bei. © Stereoplay
|
| |
| Album
Credits |
|
Latin Quarter
Yona Dunsford - Vocals and Keyboards
Greg Harewood - The Bass Guitar
Mike Jones - Lyrics
Steve Skaith - Vocals
Richard Wright - Guitars
Zusätzliche Musiker
Paulinho Da Costa: Percussion
Denny Fongheiser: Drums
Judy Gameral: Concertina & Hammer Dulcimer
David Lindley: Violin, Mandolin, Banfo, Hawaian Guitar
Tony Waerea: Didgeridoo
Steve Sidelynck: Additional percussion on "Dominion"
Jerk Bondy: Drums & Synth programming on "Dominion"
Jane McCord: Military snare drum on "After Maralinga"
along with Greg and Richard
Additional Vocals: David Kershenbaum, Greg, Richard, and Mike
Muscians who helped in the demo stage of the album:
Robin Williams, Graham Fuller, Mauricio Venegas
Produktion Gutschriften
Produced by David Kershenbaum
and Paul McKenna
Engineered and Mixed by Paul McKenna
Assistant Engineers:
Craig Doubet, Willy Joe Bob Levins, Jane McCord
Mastered by Steve Hall
Gestaltungsarbeit
James Swinson
|
|