Bringing Rosa Home
 
Brillanter Pop-Songs - Die Band Latin Quarter präsentiert ein kleines Meisterwerk
Was soll man an dieser CD zuerst loben? Die bittersüßen Texte, die brillante Verzahnung von Piano and Gitarren, die perfekten, die perfekten Gesangsharmonien, die atmosphärische Dichte, die Magie der Melodien? "Bringing Rosa Home" (SPV) ist die sechste und bisher stärkste CD der englishchen Band Latin Quarter. Der Ideenreichtum der beiden Bandleader Steve Skaith und Richard Wright ist überwältigend, ihr musikalischer Geschmack bestechend. Die zwölf Pop-Songs ihrer neuen CD klingen ganz schlicht, leicht und beinahe selbstverständlich. Wie alles, was wirklich Klasse hat. © Brigitte, Deutschland
 
 

Eine CD, die in ihrer Gesamtheit beeindruckt... Es gibt nicht einen einzigen Song, der nach Fuellmaterial klingt... Ich habe mir selten eine so vollstaendiges Album angehoert (Stereo, Schweden)

Eine Platte, die aus Perlen besteht. Eine der besten Bands ihres Genres ist wieder da! (Plärrer, Deutschland)

Zwölf exquisite Titel... Keine ueberquellende, obligatorische britische Langeweile, alles ist von sicherer Hand berechnet, poliert und vergoldet. Die Arbeit eines Goldschmiedes, reserviert fuer sensible Seelen, fuer unschuldige Ohren, fuer Menschen auf der Suche nach dem musikalischen Paradies. (Freeway, Frankreich)
 

 

Latin Quarter - Steve Skaith und Mike Jones mit hochkarätigen Gästen
Latin Quarter - „Bringing Rosa Home" (085-44742 SPV)
„Bringing Rosa Home", der aktuelle Longplay von Latin Quarter, ist musikalisch zeitgemäß und gradlinig, die Textinhalte sind persönlich, fast intim. Nach Meinung der Bandmitglieder ist diese Produktion die stärkste seit dem legendären Longplay „Modern Times". Einer der Songs, „Bride On The Bridge" beispielsweise, wird schon jetzt als beste Komposition des Teams Steve Skaith/Mike Jones gefeiert.

Interessant ist auch die Liste der Begleitmusiker: Schlagzeuger Blair Cunningham spielte neben anderen schon für Paul McCartney und Marius Müller-Westernagen, Perkussionist Martin Ditcham für Sade und Everything But The Girl, Bassist John McKenzie für die Pretenders und Raw Stylus, Keyboarder Carol Isaacs für Sinead O´Connor und Squeeze.

Schon kurz nach Veröffentlichung des aktuellen Albums, „Bringing Rosa Home", meldet der neue Vertriebspartner, SPV, positive Reaktionen von den Kritikern, vor allem aber auch vom Handel. (Musikmarkt, 3. 3. 97)
 

 

Auf leisen Sohlen schlichen sie Mitte der 80er Jahre in die Charts. Aber in ihre entspannten Sounds packten Latin Quarter oft handfeste Politkritik. 1990 brach die Band dann auseinander - doch der Kern um Sänger Steve Skaith blieb zusammen. Eine lobenswerte Durchhaltetaktik: Mit ihrer neuen CD "Bringing Rosa Home" finden die Briten zur alten Stärke zurück. Die zwölf Songs tasten sich luftig und lamentofrei in die Gehörgänge, getragen von akustischen bis gut erzogenen elektrischen Gitarren. Eine zeitlos-schöne Pop-Parade! © Audio
 

 
Seit dem spektakulären 1985er Debüt "Modern Times" steht der Name Latin Quarter für audiophilen Edelpop mit reflektierten Texten. In den 90er Jahren lebt diese Ausnahmeband, die in London als Septett begann, nur noch als Trio fort: mit Sänger Steve Skaith, dem Gitarristen Richard Wright sowie dem Texter Mike Jones als "stillen Teilhaber". "Long Pig" hieß das 1993er Lebenszeichen der neuen Latin Quarter, "Bringing Rosa Home" präsentiert sich jetzt als ganz starker Nachfolger. Die Songs haben tiefe, die Instrumentierung (mit Gastmusikern aus dem Umfeld von Sade, Paul McCartney, den Pretenders) kommt präzise und mit gelungener Balance. Daß Jones, ein ehemaliger Lehrer mit wachem Blick für soziale Mißstände, diesmal überwiegend private Gefühle mitteilt, paßt zu der sensiblen Grundstimmung. Anspieltips: "Angel", "Bride On The Bridge". © Stereoplay
 
 

Mit dem '93 veröffentlichten Album "Long Pig" präsentierte Latin Quarter-Leader Steve Skaith ein kompositorisch und musikalisch nahezu grandioses Werk - und fiel damit kommerziell durch! Es folgte eine längere Schaffenspause. Im Sommer 1996 nahmen SPV-Records die Band unter Vertrag. Verdächtig ist der Hinweis auf dem Cover der neuen CD: "Latin Quarter are Steve Skaith and Richard Wright". Bei der knappen Auflistung fehlt Texter Mike Jones, und er hat nur zu acht der zwölf Songs die Lyrics geschrieben. Es scheint, daß Skaith nach mehr Unabhängigkeit strebt.

Die Lieder der neuen CD haben die Struktur der Songs aus dem "Long Pig"-Album. Auffällig, daß Skaith hier erstmals keine Frauen singen läßt (nur knapp im Background). Das verhindert leider ein wenig die erforderliche Abwechslung. Dafür werden wieder traumhafte Gitarrensoli, melodiöse Bassläufe und mehr in den Vordergrund tretende Akustikgitarren geboten. Peter Seeger (Good Times, NR. 1/97)
 


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