Swimming
Against The Stream |
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Latin Quarter's drittes Album zeigt sie auf gewohntem aber willkommenen
Gebiet. Großartig, fast alle Songs werden durch die hervorragenden
und kompromisslosen Texte von Mike Jones verstäkt, obwohl Jones
weder spielt noch singt (ausgenommen sein gelegentlicher Begleitgesang).
Steve Skaith ist das ideale Sprachrohr für Jones. Seine einzigartige
Stimme ist ernst, flehend und dennoch zurückhaltend. Sie gibt den
tiefempfundenen Texten von Jones ausgeprägte Leidenschaft und Glauben.
"Race Me Down (Felipe's Song)" hat eine schöne Melodie inmitten
eines Songs über Slums. "Dominion" handelt vom sinnlosen Töten von
Tieren. "Close This Account" erklärt geduldig warum Pornographie
falsch ist und "Blameless" zeigt das wahre Amerika. Wenn das wie
die Arbeit von modernen Dilettanten und Dogmatikern klingt, dann
denken sie nochmal genau nach, "Swimming Against The Stream" klingt
überhaupt nicht so. Es inspirierte. John Aizlewood (aus Q
Magazin)
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Das ist das dritte und Beste Album einer Band deren Aufstieg zur
Reife dramatisch gewesen ist. Latin Quarter haben ein Popalbum von
gleichbleibend guter Qualität geschaffen.... Die Produzenten David
Kershenbaum und Paul McKenna gaben ihrem wunderbaren Sound neuen
Glanz und Vertrauen. "Swimming Against The Stream" ist voll von
leicht swingenden Melodien, unkonventionellen musikalischen Ideen
und herausfordernden textlichen Andeutungen. Steve Skaith's klare,
hohe Singstimme (in Hochform) konkurriert mit der ebenso lieblichen
Stimme von Yona Dunsford, in einigen wirklich ausgereiften Poprefrains.
Die Songs beschäftigen sich mit Ideen, einer Reihe von Percussion
Sounds, neuer Instrumentierung und Gastmusikern wie z.B. David Lindlay...
Latin Quarter sind nicht nur mit einer neuen Eleganz zurückgekehrt,
sondern auch mit neuem Scharfsinn bei ihrem Sound und ihrem politischen
Engagement. Hinter der modernen Chart-Produktion lauern scharfsinnige
Protestsongs: "A Slow Waltz For Chile" trifft den Punkt genau und
ist überraschend bewegend. Der Titelsong kommentiert die amerikanischen
Grundrechte der freien Entfaltung der Persönlichkeit, während "After
Maralinga" die beste Nummer ist (eine fröhliche Geschichte über
Nukleartests im Pazifik), welche durch eine Einleitung von Didgeridoo,
Harmonica und widerhallenden Gitarren besticht. Es ist verdammt
gut. Anthony Denselow (The Sound)
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Auch auf dem dritten Album weichen Steve
Skaith und Konsorten keinen Deut vom konsequenten Polit-Pfad ab und
bleiben sich auch musikalisch treu: Die poppigen Ohrwürmer haben genügend
Haken und Ösen, um sich dauerhaft im Ge- hörgang festzusetzen. Herausragend:
Saitengast David Lindley. © Audio
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| Das dritte Album der englischen Politpop-Gruppe
Latin Quarter ist den elf Mitarbeitern des "Dunne's Store" in Dublin
gewidmet, die sich weigerten, Waren aus Südafrika zu verkaufen, und
anschließend drei Jahre gegen ihre Entlassung angehen mußten. Ihr
Verhalten führte zu einem Einfuhrverbot der irischen Regierung für
Südafrikanische Landwirtschaftsgüter. Nach wie vor gehen Latin Quarter
mit ihren engagierten Texten gegen alle Popkonventionen an, ohne dabei
das kompositorische Niveau ihrer besten Songs wie "Radio Africa" oder
"New Millionaires" zu verlassen. Hitparadenpotential besitzen etliche
der elf neuen Titel, etwa die angerock- ten Songs "Blameless" und
"Race Me Down", auch die rhythmisch sanft wiegen- den, perkussiv vorangetriebenen
Kompositionen "Model Son" und "Dominion". Die Gruppe, die den Texter
Mike Jones als Bandmitglied aufführt, ist inzwi- schen zum Quintett
geschrumpft (die Sängerin Carol Douet ist nicht mehr da- bei), so
daß Steve Skaith jetzt alle Stücke singt. Kompetente Unterstützung
geben Perkussionist Paulinho Da Costa und der superbe Saitenderwisch
David Lindley. David Kershenbaum (Joe Jackson, Tracy Chapman) und
der Tontechniker Paul McKenna Produzierten "Swimming Against The Stream".
Deutsche Textkom- mentare liegen der Platte bei. © Stereoplay |
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